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Als ich im November auf Gran Canaria im Urlaub war, habe ich zum ersten Mal Stand-up-Paddeling ausprobiert.
 
Dabei ist mir aufgefallen, dass ich schon längere Zeit keine neue komplexere Bewegungsübung außerhalb meiner Komfortzone mehr gemacht habe.
 
Das Stand-up-Paddeling hat sich am Anfang deutlich schwieriger gestaltet, als ich es mir vorgestellt hatte.
 
War sehr interessant, wie der Lernprozess beim Stand-up-Paddeln dem Lernprozess in anderen Lebensbereichen ähnelt.
 
Am Anfang ausprobieren und hinfallen, wieder ausprobieren, wieder hinfallen,…
 
…bis man relativ schnell erschöpft ist und kurz auch ein wenig frustriert.
 
Dann habe ich mich kurz hingesetzt und überlegt, was ich besser machen könnte und wieder von vorne angefangen.
 
Ausprobieren und hinfallen, wieder ausprobieren, wieder hinfallen,…
 
Bis ich wieder erschöpft war und wieder reflektiert und optimiert habe.
 
Dieser Prozess hat sich fortgesetzt, bis ich dann endlich länger auf dem Brett stehen und ein wenig paddeln konnte.
 
Je besser ich die Balance halten konnte, desto mehr Kapazität hatte ich übrig, um die Umgebung zu beobachten.
 
Darauf zu achten wann die nächste Welle kommt, in welche Richtung die Strömung mich treibt,….
 
Hat sich überragend angefühlt, mal wieder etwas neues auszuprobieren.
 
Und ist schön einen Lernprozess mal in so einer Geschwindigkeit zu erleben, während fast alles im Leben wie z.B. Studium, Karriere, Fitness-Ziele,… meistens deutlich länger dauert.